Die Eigenerzeugung von Strom durch Photovoltaikanlagen gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn diese nachhaltige Energiequelle ermöglicht es Hausbesitzern, ihren eigenen Strom zu produzieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wir zeigen Ihnen, welche Vorteile die Eigenproduzierung mit sich bringt, Voraussetzungen, wie effiziente Nutzung funktioniert und geben Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Die Entscheidung zur eigenen Stromerzeugung mittels PV-Anlagen bietet Hausbesitzern viele Vorteile. Die ökonomischen Aspekte sind offensichtlich und zeigen sich in erheblichen Kosteneinsparungen. PV-Eigenerzeugung ermöglicht auch eine bemerkenswerte Unabhängigkeit vom traditionellen Stromnetz, insbesondere beim Einbau eines Speichers. Der Stromverbrauch kann vor Ort gedeckt werden und nicht benötigter Strom kann beispielsweise direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet werden. Bei einem späteren Verkauf des Hauses steigert eine PV-Anlage auch den Wert und die Attraktivität der Immobilie.
Nichtsdestotrotz ist auch die Nachhaltigkeit und der Umweltschutz ein entscheidender Faktor und großer Vorteil von PV-Anlagen. Denn sie produzieren sauberen Strom ohne schädliche Emissionen, reduzieren somit den CO2 -Fußabdruck und sorgen für eine langfristige Energieversorgung.
Informieren Sie sich im Vorhinein über Voraussetzungen, die ihr Haus für die Montage einer Photovoltaik-Anlage erfüllen muss.
Auf folgenden Häusern ist die Montage möglich: Ein- oder Mehrfamilienhaus, Doppel- oder Reihenhaus. Das Haus muss entweder in Ihrem Eigentum sein oder Sie brauchen die Genehmigung des Eigentümers.
Folgende Dachflächen sind geeignet: Satteldach, Pultdach, Flachdach, Walmdach.
Folgende Dacheindeckung ist möglich:
Für 5,20 kWp: ca. 26 m² oder 13 Module auf einer durchgehenden Dachseite, bei Walmdach ca. 52 m² auf einer durchgehenden Dachseite – die Photovoltaik-Anlage in dieser Größe kann nur auf einer Dachseite montiert werden
Für 8,00 kWp: ca. 40 m² insgesamt (bei Walmdach ca. 80 m²), davon mindestens die Hälfte je Dachseite – die Photovoltaik-Anlage in dieser Größe kann auf zwei Dachseiten montiert werden
Für 10,00 kWp: ca. 50 m² insgesamt (bei Walmdach ca. 100 m²), davon mindestens die Hälfte je Dachseite – die Photovoltaik-Anlage in dieser Größe kann auf zwei Dachseiten montiert werden
Der Wechselrichter wird im besten Fall in einem unbewohnten Raum (zB Technikraum) platziert. Bitte beachten Sie, dass eine Verkabelung von den Photovoltaik-Modulen zum Wechselrichter und vom Wechselrichter zum Sicherungs-/Zählerkasten nötig ist.
Dieser muss dem Stand der Technik und den Anforderungen des lokalen Netzbetreibers entsprechen. Zusätzliche Kosten die durch Anforderungen vom Netzbetreiber entstehen oder erforderliche Verteilumbauten um auf den aktuellen Stand der Technik zu kommen, werden separat nach Aufwand verrechnet.
Um die Vorteile einer Photovoltaikanlage voll auszuschöpfen, ist es entscheidend, den selbst erzeugten Strom effizient zu nutzen. Dazu können Sie Ihre Energieverbrauchsgewohnheiten an die Sonneneinstrahlung anpassen. Nutzen Sie Elektrogeräte gezielt während sonnenreicher Stunden und integrieren Sie intelligente Energiemanagementsysteme (z.B. mittels App), um eine optimierte Eigenverbrauchsrate zu erreichen. Innovative Technologien erlauben es, überschüssigen Strom entweder in Batteriespeichern für spätere Nutzung zu speichern oder ihn ins öffentliche Stromnetz einzuspeisen.
Durch bewusste Kontrolle und Anpassung des Energieverbrauchs können Sie nicht nur Ihre Umweltauswirkungen minimieren, sondern auch langfristig von den finanziellen Vorteilen der PV-Eigenerzeugung profitieren.
Sie haben sich schon immer gefragt, was der Unterschied zwischen Photovoltaik oder Solarthermie ist, wie lange die Installation der PV-Anlage dauert oder wie sicher und langlebig die Technik ist?
In unseren FAQs finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema PV-Anlage. Sind noch andere Fragen offen, dann beraten Sie auch unsere Fachberater im BAUHAUS Fachcentrum gerne dazu.